Kantorei an der Peterskirche Weinheim

 Nächste Konzerte

 2. Oktober 2010:

John Rutter:
Mass of the Children

 Mendelssohn: Choralkantate

Poulenc: Konzert  

 

19.12.2010 (4. Advent)

Weihnachtskonzert

 

Vorschau:

14. Mai 2011

J.S.Bach:
h-Moll Messe

 

 

 

Geschichte des Chores

 

1906 – 1910    Mit viel Idealismus wird der Chor als Verein gegründet mit der Absicht,

                        zu einem Volkschor heranzuwachsen. Chorleiter wird P. Gelbert.

 

1910                Abriss der alten Peterskirche. Neubau im neoromanischen Stil.

                        Gottesdienste finden in der Turnhalle der Stadt statt.

 

1912                Einweihung der neuen Peterskirche im Oktober.

                            

1910 – 1912    „Statusprobleme“ des  Chores führen zu einer Teilauflösung. Bei der Ein-

                        weihung der neuen Peterskirche half der Stadtkirchenchor verstärkend aus.

 

1913 – 1922    Chorleiter wird Ph. Wörner.

 

1914 – 1918    Während des 1. Weltkriegs kommt die Chorarbeit zum Erliegen, ab 1919

                        erfolgte dann ein rascher Aufschwung.

 

1922 – 1939     Die Chorleiter sind unter dem Menüpunkt „Kantoren“ aufgeführt.

 

1939 – 1945     Die Chorarbeit wird während des 2. Weltkriegs unter der Leitung von Fräulein

                         A. Foshag als Frauenchor fortgesetzt.

 

1945                Nach Kriegsende  begann unter der Leitung von G. von Gersdorff sofort

                        der Neuaufbau des Chores, der sich zum Oratorienchor entwickelte.

 

1953 – 1958     führte Fritz Oberst die Chorarbeit weiter.

 

1958                wurde Johannes Carl erster hauptamtlicher Kantor an der Peterskirche.

                        Der Kirchenchor wurde zur Kantorei.

                        An Stelle einer vereinsmäßigen Struktur trat die Mitverantwortung der Ge-

                        meinde, auch in finanzieller Hinsicht. Die Umbenennung sollte den Wandel

                        deutlich machen.

 

1961                Johannes Carl geht nach Berlin; die Vakanz-Vertretung übernimmt Fritz

                        Oberst.

 

1962 – 1977    Als neuer Kantor wird Helmut Sauer verpflichtet.

                        Die Kantorei wird stärker in die Gemeinde integriert; regelmäßiger Chor-

                        dienst im Gottesdienst wird selbstverstädlich.

 

1977 - 2003    1977 übernahm Dieter Kreutz  als Kantor der Peterskirche die Kantorei.

                        Es kam zur Spaltung des Chores und zur Gründung der Singgemeinde, die

                        Martin Lehr leitete. Nach dem Neuaufbau der Kantorei mit großem Einsatz

                        der langjährigen Chorobfrau Dr. Erika Bayer (gest. 2006) wuchs der Chor

                        rasch wieder an. 1979 erfolgte die Umbenennung in "Kantorei und Oratori-

                        enchor".

 

2003               Im Sommer 2003 trat Dieter Kreutz in den Ruhestand.

                       Es folgten Anne-Christine Langenbach und ihr Mann Simon als Kanto-

                       ren. Die Leitung der Kantorei übernahm Anne-Christine Langenbach.

                       Auch nach diesem Chorleiterwechsel formierte sich der Chor neu und

                       wuchs von anfänglich etwa 35 Mitgliedern inzwischen auf über 80 aktive

                       Sänger/innen an. Der Zusatz "Oratorienchor" wurde wieder aus dem Namen

                       gestrichen, um zu verdeutlichen, dass es sich um einen Chor handelt, der ge-

                       meindlich an die Peterskirche gebunden ist.